Unsere Schule 

Daten und Fakten

Der  Name kommt vom Waiblinger Vogt Wolfgang Zacher, der nach der Zerstörung  der Stadt im 30jährigen Krieg im Jahr 1638 maßgeblich am Wiederaufbau der Stadt beteiligt war und der sich als Verfasser einer Chronik der Stadt einen Namen gemacht hat.

  • Ende 1957 vom Gemeinderat beschlossen
  • Baubeginn Frühjahr 1960
  • Kosten:  2,4 Mio Mark einschl. Mobiliar
  • Zuschuss vom Staat:  370 000 Mark                                                           Am  8.1.1962 wurde die Schule von OB Diebold ihrer Bestimmung als  Volksschule übergeben (Hauptgebäude, Sporthalle, Musiksaal /  Hausmeisterwohnung  und erster Pavillon)

    Zitat OB:“ Diese Schule ist eine der schönsten in der Stadt.“
  • Zitat Elternvertreter: “Es muss eine Freude sein, hier zu lehren!“
  • Zu Beginn war die Schule für 16 Klassen und 670 Schüler ausgelegt.
    Tatsächlich waren es dann 715 SchülerInnen in 17 Klassen (1 bis 8):

    238 Jungs und 477 Mädchen
  • erster Rektor: Herr Hemming (1960-1968)
    1964  kam der Erlass, die Unter- und Oberstufe der Volksschule in zwei  getrennte Schularten (Grund- und Hauptschule) umzubenennen und die allg.  Schulpflicht von 8 auf 9 Jahre zu verlängern.
  • In der Übergangszeit von 1964-1966 konnte das 9. Schuljahr freiwillig besucht werden.
  • Mit  der verpflichtenden Einführung des 9. Schuljahres ab 1.4.1966 verband  die Kultusverwaltung in 2 Kurzschuljahren die Verlegung des  Schuljahresbeginns vom Frühjahr (1.4.) auf den Herbst (erstmals   1.8.1967)
  • Am 28.6.1964 beschloss der Gemeinderat den Bau des 2. Pavillons, der im September 1965 bezogen wurde.
  • Da  die Schule immer noch zu klein war, besuchten SchülerInnen der Klasse 5  und 6 die Karolingerschule, SchülerInnen der Klasse 7 bis 9 die  Wolfgang-Zacher-Schule.
  • Ab 1966 kamen die Hegnacher Hauptschüler dazu.
  • 1968 neuer Rektor: Herr Ferdinand Thumm (bis zu seiner Ernennung als Oberschulrat im Jahre 1972)
  • Ab 1971 kamen auch noch Beinsteiner Hauptschüler dazu.
  •  Zahlen aus dem Jahr 1971:                                                                                                                                              586 Grundschüler in 14 Klassen

    375 Hauptschüler in 9 Klassen (Stufe 7-9) = 981 SchülerInnen !!!
  • Von 1972 -1987 war Rektor:  Herr Siegfried Baach
  • Von 1987 – 2007 war Schulleiterin: Frau Angela Huber
  • Seit 2007 ist Frau Gabriele Frano Schulleiterin
  • Oktober 2009  Baubeginn der 2. Turnhalle
  • Zum Schuljahr 2010/2011 Start als offene Ganztagesschule mit den Klassenstufen  2 und 3
  • Im Schuljahr 2011/2012 sind die Klassen 2,3 und 4 im Ganztag
  • Ab dem Schuljahr 2011/2012 ist die Wolfgang-Zacher Schule eine reine Grundschule
  • 14.5.2011 offizielle Einweihung der neuen Turnhalle ( Inbetriebnahme bereits ab Dezember 2010 )
  • Im Februar 2012 wird die neue Mensa in Betrieb genommen
  • Ab dem Schuljahr 2012/2013 sind alle Klassen im Ganztag

 

Morgenkreis

Mit dem Morgenkreis beginnt in der Regel am Montag die Schulwoche der Schülerinnen und Schüler. Er ist fester Bestandteil des Schulprofils und beinhaltet Themen, die eine positive Persönlichkeitsentwicklung fördern und präventiven Charakter haben. Soziale Kompetenzen, Selbstwertgefühl, Umgang mit negativen Emotionen und Problemlösefertigkeiten sollen langfristig die Lebensqualität unserer SchülerInnen erhöhen. Der Morgenkreis leistet einen wichtigen Beitrag für die Entwicklung einer positiven Grundstimmung in der Klasse, welche wiederum für gutes und erfolgreiches Lernen unumgänglich ist.

 

Im Morgenkreis werden folgende Life Skills vermittelt:

 Selbstwahrnehmung und Einfühlungsvermögen

  • Steigerung des Selbstwertgefühls
  • Empathie
  • Einzigartigkeit jeder Person erkennen

 

Umgang mit Stress und negativen Emotionen

 

  • Bausteine zur Stressbewältigung
  • Umgang mit Angst

 

Kommunikation

 

  •  Förderung der Kommunikationsfähigkeit, indem den Kindern ein vielfältiges Repertoire von Ausdrucksmöglichkeiten zur Verfügung gestellt und ihr Gespür für Stimmungen und Gefühle anderer geschult wird.

 

  

Kritisches Denken/Standfestigkeit

  • Förderung des positiven Selbstwertgefühls und dadurch eigene Ideen und die Ideen anderer kritisch bewerten können
  • Standpunkte glaubwürdig vertreten und verteidigen können, „Neinsagen“ lernen

 

 Problemlösen

  •  Problemlösestrategien entwickeln
  • Umgang mit und Bewältigung von Misserfolgen 

 

Höflichkeit, Respekt, Mitgefühl und Rücksichtnahme werden im Morgenkreis in besonderer Weise von den SchülerInnen eingefordert.

 

Bewegung

Bewegung entspricht dem natürlichen Bedürfnis eines Kindes und fördert seine gesunde Entwicklung. Bewegte Kinder sind ausgeglichener, lernen leichter und besser.

Die Gestaltung des Unterrichtstages obliegt dem einzelnen Lehrer. Anstrengende Unterrichtsphasen können jederzeit  durch Bewegung aufgelockert werden. Lernen mit und durch Bewegung ist ein wichtiges Unterrichtsprinzip. Um dem Bewegungsdrang der jüngeren Kinder gerecht zu werden, wurde im Pflichtbereich der Sport anteil in dem Fächerverbund Bewegung, Spiel und Sport (BSS) in den Klassen 1/ 2 mit 150 Minuten und in den Klassen 3/4 mit 120 Minuten pro Woche anberaumt.

Besondere bewegungsfördernde Angebote sollen Freude  und die positive Einstellung zur Bewegung vermitteln. Der Schulvormittag beinhaltet zwei Bewegungspausen. Der neu gestaltete Schulhof ist mit vielen Spiel- und Klettergeräten ausgestattet, die vielfältige Formen der Bewegung fördern (klettern, rutschen, hüpfen, balancieren,…). Einerseits bietet der geteerte Sportplatz  genügend Raum für Ballspiele aller Art, andererseits gibt es zahlreiche Grünflächen und viel Gebüsch, die zum Schleichen und Verstecken  einladen.

 

Bewegungsfördernde Angebote

 

  • Alle Klassen verfügen über eine Spielgerätekiste, aus der sich Schüler verschiedene Bewegungsgeräte herausnehmen können. Der Elternbeirat      unterstützt die Klassen dabei finanziell, so dass die Kisten regelmäßig      neu ausgestattet bzw. alte Geräte ersetzt werden können
  • Viele Offene Angebote am Nachmittag bieten unseren Schülerinnen und Schülern vielfältige Bewegungsangebote, die in ganz besonderer Weise grundlegende Fähigkeiten und die Persönlichkeitsentwicklung jedes Einzelnen fördern. Die Kinder lernen dabei Ausdauer, ihre Kräfte zu messen, Selbstvertrauen, Koordination, Durchhaltevermögen, Grob- und Feinmotorik, Disziplin, Empathie und Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit , Wertschätzung, Rücksichtnahme, Kreativität, Selbstvertrauen, Verantwortungsbewusstsein und vieles mehr.
  • Sporttag in den Klassen 1 und 2
  • Bundesjugendspiele in den Klassen 3 und 4    
  • 4 Naturtage
  • Abenteuertag in den Klassen 1 und 3 mit ausgebildeten Erlebnispädagogen

 

 

 

Die Freie Stillarbeit (FSA)

 

        

Ein fester Baustein des Schulprofils ist die Freie Stillarbeit (FSA) ab Klasse 1.

 

Äußere Organisation

 

FSA findet an vier Tagen der Woche, vorzugsweise dienstags bis freitags, statt. Die Kinder finden in speziell dafür eingerichteten Schränken Freiarbeitsmaterialien zu den einzelnen Schulfächern vor (gewichtet entsprechend der Stundentafel). Das Material ist so aufbereitet, dass es ein selbstständiges Arbeiten ermöglicht. Die Kinder wählen ihren Freiarbeitskasten aus, erarbeiten ihn selbstständig und dokumentieren gegebenenfalls ihre Arbeitsergebnisse auf Formblättern. Diese Arbeitsergebnisse werden in einem Portfolio gesammelt, das die Kinder ihre gesamte Schulzeit hindurch weiterführen.

Bearbeitete Kästen werden in Tabellen, die im Klassenzimmer aushängen, als erledigt gekennzeichnet.

Während der FSA gelten besondere Regeln.

 

Prinzipien der FSA

 

·        Das Lernen lernen:

Schon in der ersten Klasse suchen sich die Kinder ihre Arbeitskästen selbst aus und bearbeiten sie in ihrem individuellen Lerntempo. Dabei kommen sie vom spielerischen Lernen zum Arbeiten nach Anweisungen, von der Wiederholung des Lernstoffes zur selbstständigen Erarbeitung neuer Lerninhalte.

 

·        Stille:

Das Arbeiten in Stille ist ein elementares Prinzip. Stille definiert sich durch schweigendes Arbeiten und das Vermeiden unnötiger Geräusche. Diese Ruhe lernen die Kinder zunehmend für sich als angenehm zu empfinden und auf andere Rücksicht zu nehmen. Konzentration und Ausdauer unserer Schülerinnen und Schüler werden dadurch wesentlich gesteigert, Durchhaltevermögen geübt.

 

·        Arbeitsdisziplin/Ehrlichkeit:

In der FSA lernen die Kinder in besonderer Weise diszipliniert und verantwortungsvoll zu arbeiten. Der selbstständige Umgang mit

dem Material fordert jedem Kind ein hohes Maß an Gewissenhaftigkeit, Ehrlichkeit und Selbstdisziplin ab. Die kritische Auseinandersetzung mit der eigenen Arbeitsleistung wird im Hinblick auf die im späteren Leben notwendige Fähigkeit zur Selbsteinschätzung geschult.

 

·        Eigenmotivation und Differenzierung:

Der hohe Aufforderungscharakter des Materials motiviert die Kinder in besonderem Maße. Jedes Kind bestimmt individuell sein Lerntempo und die Menge, die es bearbeitet. Die Rückmeldung kann durch Selbstkontrolle als auch durch den Lehrer erfolgen.

Diese Form des selbstständigen Arbeitens führt zu einer Erhöhung der Eigenmotivation, zum Aufbau von Vertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit, zur Festigung des Selbstbewusstseins. 

 

 

Naturtage

 

Mit der Durchführung von vier Naturtagen in verschiedenen Jahreszeiten bei jeder Witterung verfolgen wir bestimmte Ziele:

 

  • Viele SchülerInnen erhalten erstmals die Gelegenheit, Natur authentisch mit allen Sinnen zu erfahren. 
  • Körperliche Fähigkeiten werden, auch in unwegsamem Gelände, neu erprobt und weiterentwickelt.
  • SchülerInnen lernen sich der Witterung und dem Gelände entsprechend zu kleiden.
  • SchülerInnen lernen die Natur zu respektieren und wahrzunehmen.
  • SchülerInnen lernen sich in der Natur zu orientieren.

 


 

Rituale

 

Rituale, als ständig wiederkehrende verlässliche Handlungen, werden an unserer Schule durchgängig und konsequent von Klasse 1 bis 4 eingeübt und gelebt.

Rituale bieten den Schülern Sicherheit, Strukturen und Ordnung. So wird die Voraussetzung für eine ruhige, entspannte und gleichzeitig konzentrierte Atmosphäre geschaffen, die ein effektives Lernen ermöglicht. Die Schüler erleben in ihrem Schulalltag durch immer wiederkehrende Elemente Vertrautheit und Geborgenheit.

 

Folgende Rituale werden von allen versucht vereinbarungsgemäß zu leben:

 

  • Gegenseitiges Grüßen: Lehrer sind Vorbild und grüßen andere auch zuerst; wir zeigen dadurch eine persönliche Wahrnehmung und Wertschätzung des einzelnen Schülers.
  • Höflicher Umgang miteinander (z.B. danke, bitte)
  • Aufstellen und Abholen der Klassen 1 – 4
  • Ruhiges Betreten des Schulhauses
  • Gemeinsamer Stundenbeginn
  • Morgenkreis zu Wochenbeginn
  • Freie Stillarbeit vier Mal wöchentlich, möglichst zu Unterrichtsbeginn
  • Gemeinsamer Abschluss (bis zum persönlichen Verabschieden eines jeden Schülers mit Blickkontakt, Händedruck))
  • Dienste in der Klasse (Tafel putzen, Blumen gießen, fegen, Papier wegbringen, FSA-Schränke kontrollieren,…)
  •  Bestimmte Veranstaltungen sind fest im Jahresablauf verankert und fördern den Gemeinschaftssinn unserer Schüler.

 

Dazu gehören:

 

  • die Durchführung von vier Naturtagen bei jedem Wetter
  • Schülergottesdienste
  • Schulfest im 2- Jahresturnus

 


 

Abenteuertag


Der Abenteuertag ist ein besonderer Erlebnispädagogischer Baustein

für die Klassen eins und drei.

 

Ziele:

Ziel ist es, Sozialkompetenzen zu fördern und vielfältige Naturerfahrungen zu sammeln:
Der Abenteuertag soll

·       die Klassengemeinschaft stärken.

·       Streitigkeiten zwischen den Kindern abbauen.

·       helfen, gemeinsam etwas zu leisten, Hindernisse zu überwinden und Verantwortung zu übernehmen.

·       die Möglichkeit bieten, Primärerlebnisse in der Natur zu erfahren.

·       viel Bewegung ermöglichen.

 

Durchführung:

Die Abenteuertage werden von ausgebildeten Erlebnispädagogen geplant und durchgeführt.

 

·       Für die Klassen 1 findet er Ende Mai/Anfang Juni statt. Die Kinder sind  zusammen mit Ihrer Klassenlehrerin und den Erlebnispädagogen auf abenteuerlichen Pfaden durch Wald und Flur unterwegs. Dort warten viele spannende Aufgaben und Erlebnisse auf sie.

Zeitumfang: 8.00 Uhr bis 15.00 Uhr

 

·       Für die Klassen 3 findet er im Oktober statt. Die Kinder sind  zusammen mit den Erlebnispädagogen auf abenteuerlichen Pfaden durch Wald und Flur unterwegs. Dort warten viele spannende Aufgaben und Erlebnisse auf sie.

Zeitumfang: 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr

 

Finanzierung:

Der Förderverein der Wolfgang-Zacher-Schule finanziert die Erlebnispädagogen.